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Advance Mais Siliermittel

Silomanagement
Siliermittel
Advance

Es ist möglich, mehr Milch aus Ihrem eigenen Mais zu holen. Mit dem Einsatz des Siliermittel Advance Mais bei Mais bleibt die Qualität besser erhalten,was zu einer besseren Milchleistung aus Ihrem eigenen Grundfutter führt.

  • 4% mehr Mais
  • Hemmt Nacherwärmung
  • Höhere Futterwerte
  • Bessere Grundfuttereffizienz dank der Beigabe von Enzymen

Das Siliermittel Advance Mais setzt sich aus 4 Komponenten zusammen

  1. Mit der Startgabe werden Zucker in der Silage frei. Dies ist die Nahrung für die Milchsäurebakterien.
  2. Die Milchsäurebakterien sorgen für die schnelle Stabilität und den Rückgang des pH-Werts der Silage. Dies senkt die Silierverluste.
  3. Enzyme sorgen für eine bessere Verdaulichkeit und somit eine bessere Grundfuttereffizienz. Futterversuche haben nachgewiesen, dass durch die Verwendung von Advance Kühe mehr Milch geben.
  4. Mit Essigsäurebakterien bleibt Ihre Silage nach Öffnen des Silos stabil und kalt. DieseBakterien wird sofort aktiv, wenn Sauerstoff zur Silage gelangt. So hemmt es Nacherwärmung, deshalb gibt es mehr nutzbares Rohprotein.

Spezialist Freddie Vriend: "Futterversuche haben nachgewiesen, dass durch die Verwendung von Advance Kühe mehr Milch geben. Nach Ende des Versuchs zeigte sich sogar, dass die Kühe sofort 1 - 2 Liter weniger produzierten".

Inhalt U.a. Milchsäurebakterien / Essigsäurebakterien / Enzyme
Einheit 150 g Flasche (Flüssig) / 25 kg Sack (Granular)
Einsatzbereich 20 - 40% TM Maissilage
Dosierung Flüssig: 150 g - 50 t Maissilage / Granular: 25 kg - 50 t Maissilage

Häufig gestellte Fragen

Milchsäurebakterien spielen eine entscheidende Rolle bei der Silierung von Kulturpflanzen. Der Prozess der Silierung - auch als Fermentation bezeichnet - ist für die Konservierung von Gras und anderen Kulturpflanzen unerlässlich. Bei Milchsäurebakterien (LAB, Lactobacillus spp.) handelt es sich um eine Gruppe von Bakterien, die Zucker in Milchsäure umwandeln können. Dieser Prozess senkt den pH-Wert der Kulturpflanze und trägt zu deren Konservierung bei.

Fermentationsprozess: Werden Gras oder andere Futtermittel siliert, beginnen Milchsäurebakterien mit der Umwandlung von Zucker in Milchsäure. Dies führt zu einem raschen Absinken des pH-Werts. Durch einen niedrigeren pH-Wert wird ein ungünstiges Umfeld für schädliche Bakterien, Hefen und Schimmelpilze geschaffen, was Verderb verhindert und die Haltbarkeit des Futters verlängert.

Verbesserte Qualität: Milchsäure verleiht dem Raufutter einen frischen, säuerlichen Geschmack. Außerdem wirken sich Milchsäurebakterien positiv auf die NDF-Verdaulichkeit aus. Dies fördert die Trockensubstanzaufnahme von Raufutter durch die Kuh.

Vermeidung von Futterverlusten: Durch die schnelle Säuerung und die damit einhergehende Senkung des pH-Werts wird der Nährstoffverlust während der Silierung und Lagerung verringert. Kurz gesagt: Es bleibt mehr Raufutter zum Füttern übrig. Dies kann bis zu 10 % ausmachen.

Versuche beim Walzen möglichst viel Sauerstoff aus dem Silo zu entfernen. Eine gute Verdichtung wird bei einem Trockenmassegehalt von etwa 30% bis 40% und ausreichend Gewicht erreicht.

Um das Silieren abzuschließen, wird das Silo mit Silofolien abgedeckt, um die Konservierung zu starten. Benutze sauerstoffdichte Folie, damit kein Sauerstoff nach dem Abdecken ins Silo eindringen kann.

Nach dem Abdecken startet der Ferm entationsprozess mit der ersten Phase, der eroben Phase, auch Sauerstoffphase genannt. Diese Phase ist entscheidend, um sauerstoffabhängigen Pilze, Hefen und Buttersäurebakterien keine Chance zum Wachsen zu geben.

Milchsäurebakterien sind anaerobe Organismen und gedeihen gut in einer sauerstoffarmen Umgebung. In dieser Phase stehen Zucker und Kohlenhydrate für Bakterien zur Verfügung. Dieser Prozess wird unter anderem von Enzymen durchgeführt.

Milchsäurebakterien und Buttersäurebakterien konkurrieren um die freigesetzten Zucker zur Fermentation. Je mehr Milchsäurebakterien vorhanden sind, desto weniger Chance haben Buttersäurebakterien, an diese Zucker zu gelangen.

Die Milchsäurebakterien wandeln die Zucker und Kohlenhydrate in Milchsäure um. Dadurch sinkt der pH-Wert der Silage. Ein niedrigerer pH-Wert führt zu einer sauren Umgebung, in der Pilze und Hefen nicht gedeihen können. Der pH-Wert sinkt schließlich auf etwa 4,5 bei Gras und 4,0 für Mais. Die Silage ist stabil und alle Bakterien und Enzyme sind nicht mehr aktiv. Die Fermentation ist abgeschlossen.

Je schneller die vorherigen Phasen ablaufen, desto mehr Energie und Futterwert bleiben erhalten.

Wenn das Silo geöffnet wird, kommt die Schnittfläche wieder mit Sa uerstoff in Berührung. Hefen und Pilze werden reaktiviert. Essigsäurebakterien können diesen Prozess verlangsamen.

Achte darauf, einen Vorschub von mindestens 1,5 m pro Woche zu erreichen, um die Sauerstoffzufuhr zu begrenzten. Die Enzyme in der Silage wirken wie die Enzyme im Pansen der Kuh.

Ein effektiver Silierprozess im Silo erhöht die Futteraufnahme und führt zu einer effizienteren Milchproduktion. Dies freut sowohl dem Bauern als auch die Kuh

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